Austauschprojekt in Griechenland
Gemeinsam mit Schüler*innen des Gymnasiums Neckartenzlingen reisten wir nach Thessaloniki zur Deutschen Schule Thessaloniki, um dort erneut einzigartige Naturgeschichten einzufangen.
Bereits im September 2025 trafen sich Jugendliche aus Griechenland und Deutschland im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Dort produzierten sie gemeinsam erste Videos und einen Podcast über Tiere, Pflanzen, Wasser, Wälder und die besonderen Landschaftsformen in Süddeutschland. Alle dort entstandenen Beiträge findet ihr auf der Projektseite und auf Youtube. Nun folgt der Gegenbesuch – und damit eine völlig neue Umgebung.
Denn während die Schwäbische Alb im vergangenen Herbst von viel Regen, Nebel und feuchten Wäldern geprägt war, erwartete die Teilnehmenden in Griechenland eine ganz andere Natur: Sonne, Hitze und oft lange Trockenperioden. Diese Gegensätze machten das Projekt besonders spannend. Gemeinsam gingen die Jugendlichen der Frage nach, wie Pflanzen, Tiere und ganze Ökosysteme mit Trockenheit und Wasserknappheit umgehen.
Ein wichtiger Teil des Workshops fand im beeindruckenden Feuchtgebiet des Nationalpark Kerkini statt. Rund um den Kerkini-See wurde eine außergewöhnliche Vielfalt an Wasservögeln beobachtet und eine der bekanntesten tierischen Besonderheiten der Region entdeckt: die Wasserbüffel, die hier traditionell gehalten werden und eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen.
Auch das Mittelmeer wurde Teil des Projekts: Die Jugendlichen warfen einen Blick auf die Küstenökosysteme und erkundeten, welche Bedeutung das Meer für Natur, Menschen und Klima hat.
Wie schon beim ersten Austausch arbeiteten die Teilnehmenden in gemischten deutsch-griechischen Teams, führten Interviews, filmten in der Natur, tauschten Perspektiven auf Umwelt- und Naturschutz aus und entwickelten neue Video-Beiträge.
Dieses besondere Workshop Format zeigt nicht nur, wie unterschiedlich Natur in Europa sein kann – sondern auch, wie Zusammenarbeit, Kreativität und gemeinsame Neugier über Ländergrenzen hinausgehen.






